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Verkaufsoffener Sonntag

Die Regelung der Ladenöffnungszeiten erfolgt in Deutschland über die jeweiligen Ladenschluss- und Ladenöffnungsgesetze der Bundesländer. Üblicherweise sind die Sonntage, ebenso wie Feiertage aus Gründen des Arbeitnehmerschutzes nicht verkaufsoffen. Allerdings wurden diese Regelungen in den vergangenen Jahren immer weiter gelockert.

Bestimmte Waren dürfen ohnehin gemäß den jeweiligen Ladenöffnungsgesetzen an Sonntagen und Feiertagen in Deutschland verkauft werden. Dazu zählen Backwaren, Milch- und Milcherzeugnisse, Zeitungen und Zeitschriften. Neben den Waren gibt es auch bestimmte Lagen, in denen Geschäfte auch sonntags verkaufsoffen sind, wie beispielsweise in Bahnhöfen, an Flughäfen und Tankstellen.

Allgemeine verkaufsoffene Sonntage

Es gibt in Deutschland zudem sogenannte allgemeine verkaufsoffene Sonntage. An diesen Sonntagen obliegt es den jeweiligen Gemeindeverwaltungen, diese Tage als verkaufsoffen freizugeben. In Berlin können dies bis zu acht verkaufsoffene Sonntage sein, üblicherweise sind es bis zu vier Tage. Zumeist sind diese Sonderöffnungszeiten insgesamt auf maximal sechs Stunden begrenzt und liegen nicht in der Zeit der Gottesdienste.

Berliner Ladenöffnungsgesetz

Das Berliner Ladenöffnungsgesetz besagt, dass in der Allgemeinverfügung der Sonntag maximal zwei Adventssonntage enthalten sein dürfen. Zudem können Geschäfte während zwei weiterer Sonntage zu besonderen Anlässen wie etwa Straßenfesten öffnen.

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